They are ‘civilised’ and ‘look like us’: the racist coverage of Ukraine

“What all these petty, superficial differences – from owning cars and clothes to having Netflix and Instagram accounts – add up to is not real human solidarity for an oppressed people. In fact, it’s the opposite. It’s tribalism. These comments point to a pernicious racism that permeates today’s war coverage and seeps into its fabric like a stain that won’t go away.” Moustafa Bayoumi asks that we offer help and solidarity to innocent people who need protection, irrespective of geographical proximity or skin color.
www.theguardian.com

Egoismus mit rassistischer Nebenwirkung

“Zwar ist jede Form der organisierten Fremdenfeindlichkeit verwerflich—aber im Gegensatz zu vielen sozial abgehängten Pegida-Anhängern sind die Blankeneser wohlhabend, gebildet und gesellschaftlich einflußreich. Und daß ausgerechnet solche Menschen den allerschwächsten Mitgliedern unserer Gesellschaft ihre Unterstützung verwehren, ist schlichtweg unerträglich.” Peter Maxwill stellt fest, daß man kein Rassist sein muß, um rassistisch zu handeln.
www.spiegel.de

Europas Schuld

“Natürlich kann Europa nicht jeden Krieg verhindern und jeden gescheiterten Staat aufbauen. Doch Europa muss für instabile und Not leidende Staaten bei Weitem mehr tun als bisher. Ansonsten darf es sich nicht wundern, wenn deren verzweifelte Bewohner in Richtung Hoffnung aufbrechen—und sich weder von Meeren noch von Zäunen aufhalten lassen.” Markus Becker sieht eine klare Mitverantwortung Europas für das Flüchtlingsdrama. Pflichtlektüre.
www.spiegel.de

Ein Dank an die Lokführer

“Wenn Manager ‘Personal abbauen’, nehmen wir es hin. Wenn die Abhängigen für ihre Interessen kämpfen, herrscht Empörung. Der Bahnstreik ist kein Skandal, sondern ein Geschenk.” Jakob Augstein sieht sich durch den gegenwärtigen Bahnstreik an die Macht der Arbeitnehmer erinnert.
www.spiegel.de

They’d find a cure if Ebola came to London

“We must also tackle the scandal of the unwillingness of the pharmaceutical industry to invest in research to produce treatments and vaccines, something they refuse to do because the numbers involved are, in their terms, so small and don’t justify the investment. This is the moral bankruptcy of capitalism acting in the absence of an ethical and social framework.” Dr John Ashton asks us to respond to the current outbreak of Ebola in West Africa as if it took place in Kensington, Chelsea, and Westminster.
www.independent.co.uk

Also see Face to face with Ebola, a report by Anja Wolz on working for Médecins sans Frontières in Sierra Leone.